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Eine Frage, die mir immer wieder von den Menschen, mit denen ich arbeite gestellt wird, lautet: „Wie meditiere ich?“ Die meisten Menschen kennen das Wort „Meditation“, aber wer kennt sich wirklich mit Meditation aus?

Ich halte mich diesbezüglich bedeckt, weil ich wirklich keine Fachfrau für Meditation bin und auf meine ganz persönliche Art und Weise meditiere. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass Meditation, sich also in sich zurückzuziehen und Gedanken und Emotionen zur Ruhe kommen zu lassen, eine wunderbare Sache ist.

Nun heißt dieser BLOG-Eintrag „Zentrierung“ und ich rede über Meditation? Ja genau, denn das ist meine Antwort auf die Frage danach, wie ich meditiere. Ich empfehle den interessierten Menschen, mit der Zentrierung zu beginnen, die eine Art Vorform der Meditation ist.

Aus dem Volksmund kennen wir Aussprüche wie „außer sich sein“, oder „nicht bei sich sein“ oder „neben sich stehen“. Das sind alles Beschreibungen dafür, wie es sich anfühlen kann, wenn wir nicht zentriert sind, also keine Verbindung zwischen unserer Physis, unserem Geist und unseren Emotionen haben. Diese Verbindung ist aber eine Grundvoraussetzung für die Meditation, die wir als tiefergehende Form der Zentrierung betrachten können.

Die folgenden Übungen sind daher Möglichkeiten, sich zu zentrieren, in die eigene Mitte zu gelangen und sich mit sich selbst zu verbinden. Beginne mit der Übung, die dich spontan am meisten anspricht, und probiere nach und nach auch die anderen Übungen aus.

Für viele ist es am einfachsten, diese Übungen an einem vertrauten, ruhigen Platz im Sitzen und mit geschlossenen Augen zu machen. Aber auch mitten im Alltag, ohne diese Bedingungen, können dir diese Übungen bei Herausforderungen helfen, dich wieder mit dir zu verbinden und in Balance zu kommen.

Hier nun die Übungen:

  • Grundstellung: Schließe die Augen, atme bewusst in den Bauch und spüre deine Füße auf dem Boden.
  • Verfolge 2 Minuten lang nur deinen Atem, wie er beim Einatmen in den Bauch (unser Zentrum) einfließt und beim Ausatmen aus dem Bauch wieder herausfließt.
  • Nimm die Grundstellung ein und nimm anschließend bewusst wahr, wie sich deine Beine, deine Arme, dein Rumpf und dein Kopf anfühlen.
  • Stelle dir eine Leitung, einen Strahl vor, der aus der Erde kommt und von dieser aus durch dich durch bis in den Himmel geht. Beim Einatmen nimmst du nun durch diese Leitung Energie aus der Erde auf bis in den Himmel, und beim Ausatmen nimmst du die Energie aus dem Himmel mit in die Erde usw.
  • Und noch eine einfache Übung, um aus dem berühmten Kopfkino rauszukommen und sich zu erden und  zu zentrieren: Nimm die Grundstellung ein und stelle dir vor, wie sich deine Füße immer tiefer oder breiter in der Erde verwurzeln.

 

Mein abschließender Tipp: Beginne dein Üben mit nur wenigen Minuten am Tag und nimm dir nicht zu viel vor!

Wie auch immer, fange an, mache deine eigenen Erfahrungen und genieße das schöne Gefühl, zentriert und bei dir zu sein,

Deine Christiane Heller