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Schon die Menschen der Frühgeschichte haben Pflanzen zu Heilzwecken verwendet. Das wurde ersichtlich, als man in verschiedenen Regionen der Welt jahrtausendealte Schriftstücke und Zeichnungen zu diesem uralten Wissen gefunden hat.

Aber wie haben die Menschen überhaupt die Heilwirkung der Pflanzen entdeckt?

  • Die Menschen haben z.B. Tiere beobachtet, die bei Krankheit gezielt bestimmte Pflanzen aufgesucht und gefressen haben.
  • Aber auch durch Verwechslungen und die irrtümliche Einnahme von Pflanzen, die dann ihre spezifische Wirkung entfaltet haben, konnten die Menschen lernen.
  • In diversen Schriften, die weit vor Christi Geburt entstanden sind, erfolgt die Bestimmung des Heilaspekts einer Pflanze auch nach der Signaturenlehre, auf die ich noch näher eingehen werde. Dieses ursprüngliche Denken findet man in fast identischer Ausprägung in der Mehrzahl der traditionellen Heillehren der Welt.

Zunächst einmal möchte ich euch etwas zu zwei unterschiedlichen Wirkprinzipien einer Pflanze erzählen.

1. Wirkprinzip: Pflanzliche Inhaltsstoffe

Jede Pflanze enthält in unterschiedlicher Qualität und Quantität die gleichen Primärstoffe wie Zellulose, Säuren, Vitamine und Mineralstoffe etc. Spezifisch wirksam wird die Pflanze durch ihre Sekundärstoffe. Pharmakologisch wirksam sind dabei z.B. Stoffe wie Alkaloide, Flavonoide, Saponine, Terpene, Cumarine, Schleim-und Bitterstoffe usw. Diese Stoffe können eine Funktion in unserem Organismus beeinflussen.

In jeder Pflanze sind mehrere, teils sogar über ein Dutzend Wirkstoffe enthalten. Jeder Wirkstoff zielt in eine etwas andere Richtung und auf diese Weise ergänzen sie sich. Selbst die eigentlich unwirksamen Begleitstoffe haben manchmal eine wichtige Bedeutung für die Heilwirkung, weil sie die Aktivität der Wirkstoffe modifizieren. Daher ist es durchaus sinnvoll, Pflanzenextrakte oder das frische bzw. getrocknete Kraut einer Pflanze zu verwenden und nicht nur einzelne Wirkstoffe.

 

2. Wirkprinzip: Die Information der Heilpflanze

Hierbei handelt es sich um ein immaterielles Wirkprinzip, mit dem z.B. Homöopathische Arzneimittel arbeiten. Je weniger stofflich das Mittel ist, umso stabiler und klarer ist die in ihr enthaltene Information. Diese Information einer Pflanze arbeitet dann im Lebewesen auf der geistig emotionalen Ebene, was natürlich auch Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden hat. Hier siehst du die Calendula, eine der meistbekannten Pflanzen in der Homöopathie:

Im Labor kann ich gewisse Inhaltsstoffe isolieren und bestimmen, aber damit kommen wir dem eigentlichen Wesen einer Pflanze und ihrer für uns hilfreichen Wirkung nicht entscheidend näher. Die Signaturenlehre dagegen kann uns hier große Dienste erweisen.

Paracelsus, der Anfang des 16.Jahrhunderts lebte, hat dieses alte Wissen aufgegriffen und auf wissenschaftliche Füße gestellt. Für ihn war neben den beiden Quellen „Lernen aus Erkenntnis Dritter“ und „Lernen aus eigener Erkenntnis“ die Signaturenlehre die dritte und höchste Quelle des Wissens. Unter Signaturenlehre wird die Erkennung des Wesens einer Pflanze durch das Studium ihrer Signatur, also Gestalt, Konsistenz, Farbe, Duft und Geschmack verstanden.

Die Signaturenlehre richtig zu verstehen, ist nicht so einfach wie manchmal dargestellt, wie z.B. bei dem Frauenmantel und seiner lindernden Wirkung bei Frauenleiden.

Es kann aber manchmal ein erster Hinweis sein. Wichtig ist, hinter der Erscheinung der Pflanze ihr Wesen zu erkennen, oder wie Paracelsus sagte „das Buch der Natur zu lesen und zu entschlüsseln“.

 

 

Mit Hilfe der Signaturenlehre und der intensiven Hinwendung zu jeder einzelnen Pflanze, habe ich auch mein Balance-Blüten Kartenset entwickelt. Dabei handelt es sich um Pflanzen, die allesamt in Hamburg wachsen. Wann immer du eine Unterstützung oder eine Inspiration suchst, stehen dir die Balance-Blüten mit ihrer Information und mit ihrem Wesen im Alltag jeder Zeit hilfreich zur Seite.

 

Abschließend möchte ich dich ermuntern, dich den Pflanzen in deiner Umgebung einfach mal bewusster zuzuwenden und vielleicht auch mal eine einzelne Pflanze in den Fokus zu stellen. Wann immer du dich  dem Wesen eines anderen Lebewesens näherst, näherst du dich auch ein Stück deinem eigenen Wesen!

Viel Freude bei dieser Begegnung wünscht dir

Deine Christiane Heller